DPD-Fail

DPD-FailSchon eine Weile her, aber ich schreib es trotzdem noch. Lag die ganze Zeit in den Entwürfen. Links seht ihr einen Paketschein von DPD. Merkt ihn euch.

Letztes Jahr haben wir Hochzeit gefeiert. Dieses Jahr im April haben wir dann aus einer ganzen Menge von Bildern ein Fotobuch drucken lassen. Dieses wurde vom DPD geliefert. Schnell? Ja. Gut? Definitiv nein. Das Päckchen mit dem Fotobuch wurde nicht abgegeben, obwohl meine Frau, meine Schwägerin und mein Sohn daheim waren. Einer von den Dreien hätte die Klingel sicherlich gehört, die ist wirklich nicht leise. Die Klingel hört man sogar auf dem Balkon.

Wenn das Päckchen nicht abgegeben wurde, bekommt man einen Schein auf dem steht, was mit damit nun passiert. Das wäre eben jener links gewesen!

Auf dem Paket stand eindeutig und groß “Nicht knicken!”. Kurz bevor meine Schwägerin zu sich nach Hause gehen wollte kam ich nach Hause an. Post war schon da, daher guckte ich nicht nochmal in den Brieflkasten. Aber als ich vor unserer Wohnungstür ankam merkte ich, dass irgendwas mit der Fussmatte nicht stimmte. Voll schief und gewölbt. Ja, genau. Da war das bestellte Fotobuch in einem Päckchen untergebracht und lag unter der Fussmatte. Unter der Fussmatte!!! Ein Päckchen. *kopfschüttel*

War wohl niemand da. Oh, doch. Alle drei waren noch da und saßen auf dem Sofa. Und niemand hat geklingelt. Auf der einen Seite haben wir uns über das Fotobuch gefreut, aber auf der anderen Seite war es schon komisch zu wissen, dass sowas unter der Fussmatte abgelegt wird ohne zu klingeln.

Später am Tag wollten wir wegfahren, da schaute ich nochmal in den Briefkasten. Und siehe da. Es lag tatsächlich die Benachrichtigung im Briefkasten, dass doch das Päckchen “unter dem Fußabtreter” abgegeben wurde. Da war ich vielleicht sauer. Und hatte gerade ein gut zerrüttetes Bild vom DPD. Schade.

Steak-Empfehlung: Elstertal-Saloon

Den Elstertal-Saloon würde man wahrscheinlich als Kleingartenvereinskneipe ansehen. Doch so einfach ist es nicht. Er liegt zwar mitten in der Kleingartenanlage Elstertal, aber nicht nur wegen des Bieres nach Gartenfeierabend sollte man da hingehen.
Es ist vielmehr das Flair, was von diesem kleinen Saloon ausgeht. Draußen Biergarten mit Pony-Reiten, Hufeisenwerfen, Goldwaschteich und dem John-Wayne-Pappaufsteller. Für Kinder findet sich Spielzeug vor Ort.
Im Inneren des Saloons denkt man sich auch erst einmal: Oh, gemütlich. Schön eingerichtet mit Stühlen und Tischen aus Baumstammteilen, sehr rustikal. Über einigen Tischen sind Planwagenplanen gespannt. An vielen Stellen Wildweststyle. Platz bietet der Elstertal-Saloon optisch für 40 bis 50 Personen. Wie viele in den Tanzsaal nebenan passen, weiß ich nicht.

Die Bedienung war immer freundlich und sehr nett. Die meisten ein- und ausgehenden Gäste kennen sich wahrscheinlich aufgrund der Gartenanlage, daher ist man erst mal etwas verwundert, warum sich alle duzen, inklusive des Kochs. Neben dem Essen veranstaltet der Saloon auch noch Tanzabende, Livemusik oder Freilicht-Veranstaltungen (z.B. wegen Fußball).

Kommen wir zum Essen. Da sollte man auf das setzen, was dem Stil des Saloons entspricht. Wir hatten Salat als Vorspeise. Klassisch mit viel Gemüse und gebratenen Putenstreifen. Simple aber lecker, vor allem weil die Streifen warm waren. Als Nachtisch hatten wir einfaches Eis. War in Ordnung, man merkte, dass es hier einfach gehalten wird. Nun aber zur, aus unserer Sicht empfehlenswerten Seite des Elstertal-Saloons, der Hauptspeise. Das Schnitzel meiner Frau war gut. Pommes waren gut. Aber das Steak, welches ich bestellt hatte, war ein Traum. Es gibt nur drei Arten des Rumpsteaks zur Auswahl. Man kann aber fünf (!) Varianten der Garstufe wählen von blutig bis durchgebraten. Ich wählte halbrosa. Als es in der gusseisernen Pfanne an den Tisch gebracht wurde, war ich erst skeptisch. Als Beilage gab es verdammt leckere Kartoffelecken, Meerrettich, Kräuterbutter und selbst gemachte knusprige Zwiebelringe. Vergesst die Dinger von Burgerking, die hier im Saloon sind viel besser. Nun aber zum Steak. Das war perfekter als perfekt. Ober- und Unterseite scharf angebraten, schön dunkelgoldbraun. Innen war es so was von halbrosa, man kann sagen der Koch ist Spezialist im Steakbraten. Und das Fleisch war wunderbar zart. Flach mit der Gabel auf das Steak gedrückt und überall floss es aus ihm raus. So was von ein saftiges Steak. Ich sage euch, das hat sich allein wegen des Steaks gelohnt, bei schlechtem Wetter dort essen zu gehen.

Preislich steht der Elstertal-Saloon recht gut da. 7,90 Euro für das Schnitzel mit Spiegelei, Pommes und Salatbeilage. Das oben beschriebene Rumpsteak kostete 12,90 Euro. Die Getränke liegen mit 2,60 Euro für 0,5l Bier im Glas und 2 Euro für eine 0,4l alkoholfreie Limo (Vita Cola, Fanta, etc.) im angenehmen Rahmen.

Somit ist der Elstertal-Saloon auf alle Fälle eine Empfehlung für Steak- und Westernfreunde. http://www.elstertal-saloon.de

Hinweis: Ich bekomme hierfür kein Geld und keine Gegenleistungen, dieser Beitrag ist nur entstanden, weil es mir dort gefallen und vor allem geschmeckt hat.

Griechisch ist nicht gleich griechisch – vor allem nicht geliefert

Sonntag, fünfjähriges Jubiläum, noch einiges an Arbeit vor uns. Wir haben beide das Jubiläum vergessen gehabt. Essen wollten wir eigentlich indisch oder griechisch. Da der Kleine schon so gut wie im Bettchen war, suchten wir uns einen Lieferservice im Netz.  Schnell wurden wir fündig und bestellten. Griechisch. Nach etwa 40 Minuten klingelte es an der Tür und ein minderfreundlicher Lieferant um die 35 blieb auf halber Treppe stehen und packte seine Thermobox aus.  Ohne ein Freundliches guten Abend oder Hallo. Es roch erst mal ganz lecker.

Die Überraschung kam aber beim Öffnen der Assietten. Klar sind 6,1 Kilometer für einen Lieferservice eigentlich nicht die übliche Strecke, zumindest nicht in Leipzig, denk ich. Aber solch wabbelige Pommes hab ich noch nie gesehen. Die Gurken des beiliegenden Salates sahen schon sehr ausgetrocknet aus und das Zaziki (oder auch Tsatsiki) schmeckte eher wie nicht ganz frischer Joghurt mit Gurkenstreifchen und einer Gewürz-Fertigmischung. Die bestellten Souflaki waren eben nicht jene lecker gegrillten Fleischspieße, wie wir sie vom Griechen kannten, sondern eher schlechte Schaschlikspieße. Zähes Fleisch dazwischen Speck und Zwiebelscheiben im Wechsel. Das Einzige, was o.?k. war, war das Gyros, auch wenn da Pilze mit drin waren, die nicht wirklich vor Frische strotzten. Aber schon beim Bestellen hätten wir an der Stelle, wo Gyros mit Pilzen stand, einen anderen Lieferanten wählen sollen.

Fazit dieses Abends. 17 Euro für zwei Mal Gyros mit Pilzen, Pommes und Souflaki. Dazu gab es das Becherchen Zaziki und Salat. Note für das Preis-Leistungs-Verhältnis liegt bei etwa 4 bis 5, mit Tendenz zur 5. Ich musste hinterher nämlich noch etwas essen, um satt zu werden.

Der Onlinedienst, über den wir bestellt haben, hat bereits angekündigt, sollte es nochmals bei diesem Lieferanten zu einer solch schlechten Bewertung kommen, diesen auf seine Qualität zu überprüfen. Ich hoffe sehr, dass sich dort was an der Qualität ändert. Zumindest für andere Kunden, da wir dort nicht mehr bestellen werden.

E10 – keine Spur von Unsicherheit

Mal wieder ein Beitrag, der sich nicht mit Computern beschäftigt, sondern mit dem wohl aktuellsten Thema aus der Automobilbranche. E10 oder auch Super-E10. Leider für viele Menschen in Deutschland wie ein rotes Tuch. Aus Unwissenheit und/oder Angst tanken viele teureren Super, Super Plus oder gar so Sachen wie V-Power. Für mich nicht immer nachvollziehbar. Einige Gründe dafür und auch warum ich E10 tanke schreibe ich hier in einen kleinen Exkurs aus meiner Sicht der Dinge nieder. Am Ende dieses Artikels ist auch meine Meinung (!) rund um das Thema E10.

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Kaufen für die Müllhalde

Heute hatte ich im Facebook von Franzi einen Link zu einem fast 75 minütigem ARTE-Beitrag, der nicht nur vom Titel her interessant klang, sondern es auch wirklich war.
“Kaufen für die Müllhalde” – Ein Blick auf die Wegwerfgesellschaft.

Man ärgert sich doch immer, dass die vor gerade einmal zwei oder drei Jahren gekauften Geräte schon wieder defekt sind und einfach den Geist aufgegeben haben. Gerade bei Geräten, die man ordentlich behandelt oder seltener benutzt ist sowas sehr ärgerlich. Man gibt dann gern dem Hersteller die Schuld, dass der das so geplant hat. Ganz abwägig ist der Gedanke nicht, das nennt sich “geplante Obsoleszenz”, also die Alterung eines Produktes nach Plan. Sehr schön Continue reading “Kaufen für die Müllhalde”

Kleiner Vergleich EASEUS Todo Backup Home – Genie9 Timeline Free

Heute schreib ich euch einen kleinen Vergleich zweier Backup-Programme. Zum einen wäre das Todo Backup Home von EASEUS (TBH). Und zum zweiten ist das Timeline Free von Genie9 (TF). Beide Freeware bekommt ihr unter den angegebenen Links als kostenfreien Download.

Wozu solltet ihr sowas gebrauchen? Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass nichts über ein Backup, also einer Sicherung der Daten geht. Wie oft Continue reading “Kleiner Vergleich EASEUS Todo Backup Home – Genie9 Timeline Free”

Scrabble ist da, Lob an Lidl Online Shop

So, Scrabble ist angekommen. Und wir haben  bereits zweimal gespielt. :D Zu zweit dauert es gefühlt länger als zu dritt. Aber das ist nur der gefühlte Eindruck, hab nicht auf die Uhr geschaut.

Nun aber zum Lidl Online Shop. Am Sonntagabend bestellt und Mittwoch bereits geliefert. Wow. Continue reading “Scrabble ist da, Lob an Lidl Online Shop”

Die Kik-Story – was dahinter abgeht

Sicherlich kennen einige von Euch die Verona Poth mit ihrer Quietschestimme und diesem kleinen roten animierten Shirt. Genau Kik. Diese bunte und achsotolle Welt von Kik hat aber auch, wie viele solcher Welten, eine Schattenseite. Diese steht den Machenschaften, der Unfairness, der sozialen Unfähigkeit und dem kapitalistischen Einfühlvermögen anderer Konzerne in nichts nach, im Gegenteil. Gestern abend lief bei ARD eine kleine Doku darüber. Vielleicht nicht das was Kik sehen will, aber hoffentlich öffnet dieser Film einigen Menschen die Augen.

Den Film findet ihr in der ARD-Mediathek: ARD Panorama – Die Kik-Story.

Erschreckend finde ich, dass diese Doku mit mit Unterstützung einer Anwaltschaft verboten werden sollte. Schade, dass man so die Pressefreiheit versucht zu unterdrücken, auch wenn es evtl. rufschädigend für den Konzern gewesen wäre.

Nun bildet Euch selbst eure Meinung.  Und überlegt mal, wenn ihr irgendwo ein Schnäppchen seht, wo das wohl herkommt und was die Menschen dafür tun.

PS: Ich fand Kik von Anfang an etwas suspekt. Wer so billig etwas an den Käufer zu muss zwangsläufig irgendwo einsparen. Und es fallen sicherlich auch andere Discounter mit in die Kampfsparte, die nicht nur der Textilindustrie angehören.

Sozial Media vor Web 2.0?

Bloggen? Tu ich. Xing, mach ich auch mit. Facebook und VZ, nur wegen der Kontakte. Twitter, nää niemals.  Und der ganze andere neumodische Kram? Ich denk da muss erst der richtig gute Hammer kommen, bevor ich da mitmachen würde.

Ich würde mich auch als alten Forenleser ansehen. Leider hat Robert die Foren in seinem SM-Alltag-Beitrag nicht mit erwähnt. Die sollte man nicht unterschätzen. Da entstanden schon Jahre vor der 2.0-(R)Evolution die wohl persönlichsten Kontakte ausserhalb der realen Welt. Klar, die sind nicht so schön vernetzt wie Blogs, Feeds und wie der ganze SM-Kram noch heisst. Aber schau sie dir an, hunderte, tausende, zehntausende Leute oder gar mehr kommen da zusammen, nur weil sie alle eines verbindet, zeigen was man hat und kann, lästern oder bessersein als andere. Oder eben was den Sozial-Faktor noch mehr ausmacht als in Blogs, man trifft sich auch ausserhalb der virtuellen Welt. Foren fand ich immer faszinierend, die haben etwas von einem Haus, in dem viele Menschen Leben. Man trifft sich da nicht nur, man zofft sich, verliebt sich oder freut sich einfach riesig mit anderen über ein und das selbe Thema zu schnaken.

Ausserdem kann man in Foren immer so schön rumblättern wie in alten muffig riechenden Büchern.Und man hockt nicht den ganzen Tag vorm Rechner, um abzuwarten, dass jeden Moment jemand facebookt oder twittert was er gerade macht. Ich finde auch, manchmal können Antworten auch mal Zeit haben in unserer heute so schnellen Zeit. In Foren muss man auch nicht immer auf den super neuesten Stand sein, da kann man dazu lernen, in Ruhe.

Ja, in Ruhe. Klasse Sache die Foren. Wer hat das eigentlich erfunden?