gekürzte Feeds, wer hats nicht gelesen oder darüber gebloggt?

Basic Thinking hat’s gemacht, wie es einige Große schon vorgemacht haben. Und nun ist die Blogosphäre in heller Aufregung, was nun jeder darüber denkt. Gekürzte Feeds. Aus Sicht von BT recht plausibel, dass Werbung im Feed nicht so gut wargenommen wird und rentabel ist wie im Blog. Und wie bekommt man die Besucher auf die Seite, richtig, man kürzt den Feed. Weniger Content, der ein oder andere schaut dann sicherlich eher auf der Seite vorbei. Andererseits werden auch einige (viele) User dabei sein, die den Feed dann nicht mehr lesen oder gar die Seite nicht mehr lesen. Da für sie nicht schlüssig ist, um was es in dem Beitrag geht, der geschrieben wurde oder der Feed-Teaser (Einführungstext) einfach nicht interessant scheint.

Einige Meinungen zu den gekürzten Feeds findet man unter anderem bei off-the-record.de, zweipunktnull.org, YuccaTree Post, wirres.net, werbeblogger, derwebarchitekt.de und neunetz.com.
Kurze (persönliche!) Erklärung und Erläuterung was für den einen als Feed nun gut ist oder nicht findet sich bei live.hackr. Ist aber eine persönliche Einschätzung.
Lösungsvorschläge gibt’s unter anderem bei Ormus. Alle Links sind zu dem Thema sehr lesenswert und die Kommentare auch. Kann man gut zwei bis drei Stunden verbringen, bis man die ganzen Meinungen in Bloghausen kennt.

Carsten mag auch keine gekürzten Feeds, aus genau den oben angegebenen Grund. Wenn ein gekürzter Feed-Teaser uninteressant scheint, wird er nicht gelesen. Er verschickt seinen Feed vollständig, ich ebenfalls. Und ich kann mich da auch Carstens Meinung anschliessen, dass es nicht auf die Größe und den Bekantheitsgrad ankommt, sondern auf den Inhalt.

Ich bin da wohl nach einigen Stunden lesen von Blogs, Links und Kommentaren auch der Meinung, dass Feeds komplett verschickt werden sollten, aus dem einfachen Grund, weil ich mobil gern Feeds komplett lesen will. Und wenn ich das nicht kann, bleibt der Blog für mich uninteressant, will ja nicht bis nach der Arbeit warten, wenn ich mal ins ungefilterte Netz komme um alles nachzulesen, da hab ich ja keinen Schlaf mehr. Von daher gibt’s auch für meine Leser den Feed immer vollständig.

Andererseits verstehe ich BT auch, wenn sie (um ihr Redaktionsteam und deren Familien zu ernähren) dadurch versuchen die (oder gar mehr) Leser auf die Seite zu bekommen. Was es aber wirklich bringt, werden wir in Zukunft sehen. Wie schauen dann die Besucherzahlen aus?  Ich hoffe, dass BT da mal was drüber veröffentlicht, so als Zwischenstand oder vielleicht großes Experiment in der Blogosphäre, nach dem sich dann vielleicht alle richten. So wie es Robert damals auch schon manchmal gemacht hat.

Das Netz scheint es nicht mehr umsonst zu geben, meinen viele Blogger und Kommentatoren. Und selbst wenn es nur den einen Klick kostet, um vom Teaser zum gesamten Blogeintrag zu kommen. Scheinen manche zu faul zu sein. Ich habe auch zwei oder drei Blogs in meinem Feedreader drin, und die beachte ich inzwischen nurnoch, wenn die Überschrift interessant scheint, oder es im allgemeinen für mich interessante Blogs sind. Sonst habe ich nur Fullfeeds drin. Andererseits klick ich daheim auch eine Menge Seiten durch, die ich zwar im Feed habe oder eben auch nicht, aber da macht das lesen etwas mehr Spass als nur starren Text anzuglotzen.

Fazit: Mir ist der eine Klick im Feedreader, sofern es sich lohnt, immer wert. Und das erfahre ich nur, wenn ich alles sehe!

Der Winter hat uns wieder

Schade, da war es nun die letzten Tage so schön, nun wach ich heut morgen auf und muss folgendes sehen:

Hoffe sehr, dass der Schnee schnellstmöglich wieder weg ist und die Sonne wieder scheint.

Word – passwortgeschützte Berechtigung im Dokument umgehen

Auf Arbeit wurde ich von einem Kollegen gefragt, wie er denn in einem Word-Dokument die Berechtigung aufheben kann, um die gesperrten Daten zu ändern.

Zu Erkennen ist das meisst an folgender Meldung in der Statusleiste:

und folgendes Menü, welches auf der rechten Seite aufklappt:

Das sollte alles kein Problem darstellen, wenn kein Passwort angegeben ist. Über Extras und Berechtigung. Oder unter Word 2010 Hauptmenü “Überprüfen” (2. von rechts) und dann ganz rechts “Bearbeitung einschränken”. In diesem Fall war es aber mit Passwort. Nun wie können wir das Ganze umgehen? Microsoft wird sicherlich nicht das ganze Dokument verschlüsseln.

In dem Fall lag eine .doc-Datei vor, aber das Format ist hier egal. Die Datei muss lediglich geöffnet sein, in Word versteht sich. Je nach Word-Version gestalltet sich das Aushebeln der Berechtigung geringfügig anders. Daher beschreib ich beide wege für Word 97-2003 und Word 2010.

1. Das erste was gemacht werden sollte, egal ob Word 2010 oder älter,  ist das Dokument als XML-Datei abzuspeichern. Dieses XML-Dokument öffnet ihr nun in eurem beliebigen Text-Editor (Notepad++, Notepad, …). In XML werden für jede Kleinigkeit irgendwelche Eigenschaften gespeichert. Da finden sich die der Berechtigung sicherlich auch. ;)

Word 2010

2. Sucht nach dem String “protection”. So viele gibt es davon nicht ;) (grau hinterlegt)

3. Ersetzt diesen String durch folgenden grau hinterlegten:

Word 97-2003

2. Sucht nach dem String “protection”. (grau hinterlegt)

3. Ersetzt diesen String durch folgenden grau hinterlegten:

4. Öffnet das XML-Dokument wieder mit Word. Ihr solltet nun den vorher gesperrten Bereich wieder nutzen und bearbeiten können. Dieses Dokument könnt ihr nun ohne sperrende Berechtigung wieder in das Format eurer Wahl speichern.

Je nach Passwort haben die Passwortwerte bzw Hashwerte eine unterschiedliche Größe, sieht also nicht immer gleich aus.

Da ich Word 2003 nur auf Arbeit und Word2010 beta daheim nutze, weiss ich leider nicht, wie sich das bei anderen Versionen verhällt, sofern es da überhaupt XML gibt. Sicherlich lässt sich dieses Verfahren auch auf andere Office-Dokumente wie Tabellen oder Präsentationen anwenden, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Wie schreiben Blogger?

Die Frage stellte Caschy in seinem Arbeitsblog bei blog.Notebooksbilliger.de. Und da das ganze voll in eine Bloggerparade enden wird, bei der ein Haufen Blogger ihren Arbeitsplatz vorstellen, werd ich das auch machen. Aber bei mir sieht’s nicht so klasse aus wie bei denen hier. Aber irgendwann wird mein Bloggerplatz auch mal schöner :)

Ich habe zwei Lieblingsplätz. Entweder an meinem Tisch im Arbeitszimmer, da muss ich aber mal wieder aufräumen.

unaufgeräumter Schreibtisch ganz schön leer

Oder eben im Wohnzimmer am Esstisch. Da gefällt mir das warme Licht besser. :)

Maus und Handy und das notebook grad am surfen Das Notebook im Ganzen

Und bevor Fragen kommen, was das bunt gestrickte auf meinem Schreibtisch ist, das sind Baby-Söckchen. So langsam kommt die ganze Sache ins Rollen. Der Bauch wächst schon und wird langsam rund. :D Wir freuen uns schon riesig drauf.

Sozial Media vor Web 2.0?

Bloggen? Tu ich. Xing, mach ich auch mit. Facebook und VZ, nur wegen der Kontakte. Twitter, nää niemals.  Und der ganze andere neumodische Kram? Ich denk da muss erst der richtig gute Hammer kommen, bevor ich da mitmachen würde.

Ich würde mich auch als alten Forenleser ansehen. Leider hat Robert die Foren in seinem SM-Alltag-Beitrag nicht mit erwähnt. Die sollte man nicht unterschätzen. Da entstanden schon Jahre vor der 2.0-(R)Evolution die wohl persönlichsten Kontakte ausserhalb der realen Welt. Klar, die sind nicht so schön vernetzt wie Blogs, Feeds und wie der ganze SM-Kram noch heisst. Aber schau sie dir an, hunderte, tausende, zehntausende Leute oder gar mehr kommen da zusammen, nur weil sie alle eines verbindet, zeigen was man hat und kann, lästern oder bessersein als andere. Oder eben was den Sozial-Faktor noch mehr ausmacht als in Blogs, man trifft sich auch ausserhalb der virtuellen Welt. Foren fand ich immer faszinierend, die haben etwas von einem Haus, in dem viele Menschen Leben. Man trifft sich da nicht nur, man zofft sich, verliebt sich oder freut sich einfach riesig mit anderen über ein und das selbe Thema zu schnaken.

Ausserdem kann man in Foren immer so schön rumblättern wie in alten muffig riechenden Büchern.Und man hockt nicht den ganzen Tag vorm Rechner, um abzuwarten, dass jeden Moment jemand facebookt oder twittert was er gerade macht. Ich finde auch, manchmal können Antworten auch mal Zeit haben in unserer heute so schnellen Zeit. In Foren muss man auch nicht immer auf den super neuesten Stand sein, da kann man dazu lernen, in Ruhe.

Ja, in Ruhe. Klasse Sache die Foren. Wer hat das eigentlich erfunden?