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Sputnik Spring Break 2015 Mittschnitte

12. Juni 2015 - Kategorie: Music

Wer nicht beim Sputnik Spring Break 2015 war, der kann sich eine Menge der Musik als Livemittschnitt bei SoundCloud anhören. Viel Spaß dabei.

Zum einen sind das die hochwertigen Mitschnitte der DJs von Dusted Decks

Zum anderen sind das Mitschnitte, die das livemix-Forum zusammengetragen hat. Das sind zum jetzigen Zeitpunkt (12.06.2015 23:22) 70 Mitschnitte mit über 93 Stunden Musik. Das wären also über elf Arbeitstage durchweg Spring Break hören.

Duplikate finden unter Linux mit rmlint

13. Mai 2015 - Kategorie: Linux, Software

Ihr kennt sicher das Problem, wenn man unzählige Bilder gemacht hat und diese irgendwo hin gespeichert hat. Hab ich früher auch so gemacht, daher habe ich nun gigabyteweise Duplikate rumliegen, weil ich für verschiedene Aufgaben immer eine neue Kopie angelegt habe. Diese stören mich inzwischen recht arg. Also hab ich Ausschau nach Scripten und gar Software gehalten, die mir diese Duplikate aufspürt, ohne dass ich hinterher noch viel Hin und Her kopieren muss. Am einfachsten geht das aus meiner Sicht mit rmlint, welches von Chris Pahl und Daniel Thomas entwickelt wird. Bekommen könnt ihr rmlint über die Paketverwaltung (für Arch-Linux im AUR) eurer Distribution oder direkt bei github.com/sahib/rmlint.

Ausgeführt wird es am einfachsten per rmlint in der Kommandozeile. Dabei berücksichtigt rmlint lediglich, dass es das erste angegebene Verzeichnis behalten soll und die ältesten Dateien. In Hinsicht auf falsche Zeitangaben der Dateien oder mögliche Dopplung durch gleiche Größe, etc. bietet es sich an weitere Parameter an rmlint anzuhängen. Ich habe einige Parameter probiert. Meine am meisten genutzte Zeile lautet dann  rmlint -pp -w -Spam. Wenn ich zwei Verzeichnisse direkt miteinander vergleichen will, weil ich genau weiß, wo Originaldateien liegen, dann nutze ich  rmlint -pp -w -Spam Duplikatverzeichniss // Originalverzeichnis.

Meine genutzten Parameter machen Folgendes. Und zwar -pp  vergleicht Dateien Byte für Byte. Das ist meiner Meinung nach zwar langsamer als Hashs zu vergleichen, aber eben auch etwas sicherer, dass nicht zufällig zwei unterschiedliche Dateien mit gleichem Hashwert als Dupletten erkannt werden und eine davon gar gelöscht wird.

Der Parameter -w zeigt einfach nur in der Konsole die Ausgabe farbig an, also Originale mit grünem ls  und Duplikate mit rotem rm .

Die Parameterkette -Spam bestimmt die Reihenfolge, in der Entscheidungen getroffen werden. -S  steht dabei für die Sortierkriterien. Ist der Pfad zweier Dateien identisch, was mit p  geprüft wird, wird zum nächsten übergegangen. Ist der Pfad nicht identisch, wird der erste gefundene beziehungsweise angegebene Pfad für das Original gehalten. Die Entscheidung a prüft auf alphabetischer Ebene. Unterscheiden sich zwei Dateien im gleichen Verzeichnis nur durch ein Zeichen im Namen, wird die Datei mit dem ersten alphabetischen Erscheinen als Original gewertet. Der Parameterwert m steht für die Prüfung auf das Dateidatum. So wird die ältere von zwei Dateien als Original angesehen.

Über den Anhang Duplikatverzeichniss // Originalverzeichnis nach den Parametern sage ich rmlint, sofern ich das bereits weiß, welches Verzeichnis Originaldateien enthält. Durch ständiges Arbeitskopien erstellen von einem Original bietet es sich an dieses Feature zu nutzen.

Ich habe also mit rmlint -pp -w -Spam Duplikatverzeichniss // Originalverzeichnis die für mich größtmögliche Trefferquote an Duplikaten von Originaldateien, wobei ich das Originalverzeichnis angeben kann und nach bestimmten Kriterien und letztlich Byte für Byte auf Duplikat geprüft werden kann.

Auf meinem NAS konnte ich nach jahrelanger Datensammelei von ca 920 GB Daten etwa 80 GB an Duplikaten ausmachen und löschen. Am häufigsten betrifft es Bilder, Musik und Videos. Es macht sich also schon bezahlt, wenn man mal so richtig ausmisten kann.

In diesem Sinne viel Spaß beim Aufräumen und Platz schaffen.

Kein Ton aus Chrome

29. März 2015 - Kategorie: Allgemein

Unter Linux hat man das ein oder andere Mal mit kleineren Problemchen zu kämpfen. Mein Letztes war die Ausgabe von Ton in verschiedenen Programmen. Oder eher die Nichtausgabe dessen. So kam es vor, dass zwar DeaDBeeF, Firefox und Steam Töne von sich gaben, Chrome und VLC hingegen nicht. Selbst das Ändern der entsprechenden Einstellungen in den Programmen änderte nichts. Ich hatte auch immer mehrere ‘Soundkarten’ installiert, auch wenn diese alle onboard waren. Sprich analog für Klingestecker, Soundausgabe über HDMI-Kabel und für den optischen SPDIF. Nach inzwischen zwei Jahren unter Linux’ Flagge kam mir der Gedanke, dass ich PulseAudio und ALSA nicht gleichzeitig benötige. Ebenso SPDIF und Sound über HDMI. Also kurzerhand PulseAudio deinstalliert und die beiden Tonquellen im BIOS deaktivert. Und siehe da, nach Änderung der Einstellungen in allen betreffenden Programmen, kommt überall etwas an Sound raus. Nur Chrome nicht. Nach ein wenig suchen kam ich zu dem Hinweis des Users wealthwise auf happyubuntu.blogspot.de. Der ist zwar bereits von 2009, hat mir aber weiter geholfen. Es muss nur ein Symbolischer Link von den Firefox-Plugins zu den Chrome-Plugins per
sudo ln -s /usr/lib/mozilla/plugins /opt/google/chrome/plugins
gesetzt werden. Chrome beenden, öffnen und dann funktioniert auch darin wieder der Ton auf Youtube und Soundcloud.

Your Summer Sound 2014

23. August 2014 - Kategorie: Allgemein, Music

Mit über 17 Stunden frische Sommermusik geben 16 Künstler ihren Teil zum Sommer 2014. Mit dabei sind #root.access, TonElite, sebästschen, WeisserRabe, FLATBOYS, unueberlegt, PING PONG, Alex Cruz, KempStarr, ANIÈ, Christian Laurien, arkadiusz, systemFEIND aka MRschlott, ZeitlupenUwe und Dennis Besta.

Die Sets sind unterschiedlicher Natur, fühlen sich aber allesamt schön sommerlich an. Reinhören lohnt sich also definitiv. Erst recht, wenn man ein Freund elektronischer Musik ist. Mir gefällt es auch sehr gut die Sets leise im Hintergrund laufen lassen. Das hat den Charme von Abenddämmerung in einer kleinen Strandbar zur warmen Jahreszeit irgendwo am großen Wasser.

Anhören könnt ihr die Sets komplett bei Soundcloud. Einen Teil der Sets könnt ihr auch direkt von dort herunterladen. Für den Rest liked ihr auf Facebook den jeweiligen Artist und bekommt dadurch Zugriff auf dessen freigegebene MP3-Files zum Download.

Nun aber viel Vergnügen beim Hören der Sets.

[via https://soundcloud.com/rootaccess/sets/your-summer-sounds-2014]

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Altpapier-Wegbring-Erfahrungen in Leipzig

8. Februar 2014 - Kategorie: Allgemein, Kostenlos

AltpapierAlle zwei bis drei Monate ist es bei mir soweit, dann gehe ich Altpapier wegbringen. Man kann heute wieder, ähnlich wie früher schon, alles Mögliche zum Wertstoffhandel bringen. Kleider, Schuhe, verschiedenste Metalle, sogar Schrott und natürlich das klassische Altpapier. Was da inzwischen so bei uns im Briefkasten landet, ist nicht ohne.

Das sind an einem Wochenende etwa 300 bis 500 Gramm Papier, je nachdem wie stark geworben wird. Klingt erst einmal wenig, aber dazu kommt noch das Papier, welches die Woche über neben den Briefen im weißen Kasten landet. So sammeln sich im Laufe der Zeit etliche Kilos an. Ist man nun noch Empfänger kostenfreier Exemplare von irgendwelchen Zeitschriften oder gar von Katalogen einschlägiger Versandhäuser, kommen in einer Woche schnell ein bis zwei Kilogramm zusammen. Manchmal hat man nach dem Einkauf im Elektronikfachgeschäft oder der Apotheke auch noch einen Flyer oder ein Heft in der Tüte. Das landet dann auch mit im Altpapier.

Ob sich so was lohnt? (more…)

Seriellen Port unter Debian simulieren

3. Oktober 2013 - Kategorie: Ausbildung, Hardware, Linux
code

Zurzeit arbeite ich an einem Schulprojekt zum Auslesen eines Messgerätes über den seriellen Port eines Rechners unter Windows per Java. Da ich selbst aber kein Windows mehr nutze und mein Notebook auch keinen seriellen Anschluss besitzt, muss ich mir unter Debian etwas einfallen lassen, damit ich diesen simulieren kann. Die Anforderung lag nun für mich darin unter Debian/Crunchbang auf /dev/ttyS0 (unter Windows ist das COM1) zuzugreifen und von diesem Gerät aus etwas für das Projekt auszulesen. Hier beschreibe ich kurz wie ich es mittels socat gelöst habe.
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DPD-Fail

2. September 2013 - Kategorie: Allgemein, Meine Meinung

DPD-FailSchon eine Weile her, aber ich schreib es trotzdem noch. Lag die ganze Zeit in den Entwürfen. Links seht ihr einen Paketschein von DPD. Merkt ihn euch.

Letztes Jahr haben wir Hochzeit gefeiert. Dieses Jahr im April haben wir dann aus einer ganzen Menge von Bildern ein Fotobuch drucken lassen. Dieses wurde vom DPD geliefert. Schnell? Ja. Gut? Definitiv nein. Das Päckchen mit dem Fotobuch wurde nicht abgegeben, obwohl meine Frau, meine Schwägerin und mein Sohn daheim waren. Einer von den Dreien hätte die Klingel sicherlich gehört, die ist wirklich nicht leise. Die Klingel hört man sogar auf dem Balkon.

Wenn das Päckchen nicht abgegeben wurde, bekommt man einen Schein auf dem steht, was mit damit nun passiert. Das wäre eben jener links gewesen!

Auf dem Paket stand eindeutig und groß “Nicht knicken!”. Kurz bevor meine Schwägerin zu sich nach Hause gehen wollte kam ich nach Hause an. Post war schon da, daher guckte ich nicht nochmal in den Brieflkasten. Aber als ich vor unserer Wohnungstür ankam merkte ich, dass irgendwas mit der Fussmatte nicht stimmte. Voll schief und gewölbt. Ja, genau. Da war das bestellte Fotobuch in einem Päckchen untergebracht und lag unter der Fussmatte. Unter der Fussmatte!!! Ein Päckchen. *kopfschüttel*

War wohl niemand da. Oh, doch. Alle drei waren noch da und saßen auf dem Sofa. Und niemand hat geklingelt. Auf der einen Seite haben wir uns über das Fotobuch gefreut, aber auf der anderen Seite war es schon komisch zu wissen, dass sowas unter der Fussmatte abgelegt wird ohne zu klingeln.

Später am Tag wollten wir wegfahren, da schaute ich nochmal in den Briefkasten. Und siehe da. Es lag tatsächlich die Benachrichtigung im Briefkasten, dass doch das Päckchen “unter dem Fußabtreter” abgegeben wurde. Da war ich vielleicht sauer. Und hatte gerade ein gut zerrüttetes Bild vom DPD. Schade.

HDD-Benchmark für die bash, selbstgeschrieben

10. Juni 2013 - Kategorie: Linux, Technik

Auf Basis des Festplatten-Geschwindigkeitstests bei den Ubuntuusers.de habe ich ein Script geschrieben, welches das Testen der Schreibgeschwindigkeit vereinfacht. Grundlage ist dabei folgender Code

Es wird hierbei das Laufwerk getestet, wo man sich gerade befindet. Hier wird auch die Datei “tempfile” geschrieben. Achtet bitte darauf, dass vor dem Starten des Scriptes genügend Platz auf dem Datenträger vorhanden ist. Diese Datei hat in diesem Fall hier eine Größe von 1024 mal 1 MB. Es wird insgesamt 1024-mal komplett in diese Datei geschrieben. Man benötigt für diesen Durchlauf 1024 x 1024 x 1024 x 1024 Bytes Platz, also etwa 1,1 GB. Die Werte können durchaus angepasst werden. So kann man zum Beispiel für 256 MB die Werte bs=32M und count=8 angeben.

Die Schreibgeschwindigkeit per dd zu ‘messen’ ist natürlich auch abhängig von anderen Faktoren, wie Systemauslastung, Anwendungen, die ebenfalls auf die Platte zugreifen und natürlich das verwendete Dateisystem. Daher sollte man so einen Durchlauf mehrfach starten, damit man einen Durchschnittswert erhält, der repräsentativer als ein Einzelwert ist.

Das Ganze macht das von mir geschrieben bash-Script, wobei ihr beim Aufruf des Scriptes nur die gewünschte Menge an Daten angeben werden braucht. Es werden dabei Dateigrößen von 1, 2, 4, 8 und 16 MB durchgetestet und die Anzahl entsprechend angepasst.

Gibt man also  hddbench.sh 1024 an, so werden im ersten Teil fünf Durchläufe mit 1 MB großen Dateien gemacht, und zwar 1024 mal. Im zweiten Teil 512 mal 2MB große Dateien. Und so weiter. Das heißt, es laufen für eine Dateigröße immer 25 dd-Aufrufe ab. Es werden im Laufe des Scriptes alle Geschwindigkeiten zusammengerechnet und durch die Anzahl der Durchläufe geteilt. Et voilà. Ein relativ repräsentatives Ergebnis. Zwischendrin noch ein paar Echos, damit das Ganze etwas ansehnlicher ist. (more…)

Steak-Empfehlung: Elstertal-Saloon

30. April 2013 - Kategorie: Food, Meine Meinung, unterwegs

Den Elstertal-Saloon würde man wahrscheinlich als Kleingartenvereinskneipe ansehen. Doch so einfach ist es nicht. Er liegt zwar mitten in der Kleingartenanlage Elstertal, aber nicht nur wegen des Bieres nach Gartenfeierabend sollte man da hingehen.
Es ist vielmehr das Flair, was von diesem kleinen Saloon ausgeht. Draußen Biergarten mit Pony-Reiten, Hufeisenwerfen, Goldwaschteich und dem John-Wayne-Pappaufsteller. Für Kinder findet sich Spielzeug vor Ort.
Im Inneren des Saloons denkt man sich auch erst einmal: Oh, gemütlich. Schön eingerichtet mit Stühlen und Tischen aus Baumstammteilen, sehr rustikal. Über einigen Tischen sind Planwagenplanen gespannt. An vielen Stellen Wildweststyle. Platz bietet der Elstertal-Saloon optisch für 40 bis 50 Personen. Wie viele in den Tanzsaal nebenan passen, weiß ich nicht.

Die Bedienung war immer freundlich und sehr nett. Die meisten ein- und ausgehenden Gäste kennen sich wahrscheinlich aufgrund der Gartenanlage, daher ist man erst mal etwas verwundert, warum sich alle duzen, inklusive des Kochs. Neben dem Essen veranstaltet der Saloon auch noch Tanzabende, Livemusik oder Freilicht-Veranstaltungen (z.B. wegen Fußball).

Kommen wir zum Essen. Da sollte man auf das setzen, was dem Stil des Saloons entspricht. Wir hatten Salat als Vorspeise. Klassisch mit viel Gemüse und gebratenen Putenstreifen. Simple aber lecker, vor allem weil die Streifen warm waren. Als Nachtisch hatten wir einfaches Eis. War in Ordnung, man merkte, dass es hier einfach gehalten wird. Nun aber zur, aus unserer Sicht empfehlenswerten Seite des Elstertal-Saloons, der Hauptspeise. Das Schnitzel meiner Frau war gut. Pommes waren gut. Aber das Steak, welches ich bestellt hatte, war ein Traum. Es gibt nur drei Arten des Rumpsteaks zur Auswahl. Man kann aber fünf (!) Varianten der Garstufe wählen von blutig bis durchgebraten. Ich wählte halbrosa. Als es in der gusseisernen Pfanne an den Tisch gebracht wurde, war ich erst skeptisch. Als Beilage gab es verdammt leckere Kartoffelecken, Meerrettich, Kräuterbutter und selbst gemachte knusprige Zwiebelringe. Vergesst die Dinger von Burgerking, die hier im Saloon sind viel besser. Nun aber zum Steak. Das war perfekter als perfekt. Ober- und Unterseite scharf angebraten, schön dunkelgoldbraun. Innen war es so was von halbrosa, man kann sagen der Koch ist Spezialist im Steakbraten. Und das Fleisch war wunderbar zart. Flach mit der Gabel auf das Steak gedrückt und überall floss es aus ihm raus. So was von ein saftiges Steak. Ich sage euch, das hat sich allein wegen des Steaks gelohnt, bei schlechtem Wetter dort essen zu gehen.

Preislich steht der Elstertal-Saloon recht gut da. 7,90 Euro für das Schnitzel mit Spiegelei, Pommes und Salatbeilage. Das oben beschriebene Rumpsteak kostete 12,90 Euro. Die Getränke liegen mit 2,60 Euro für 0,5l Bier im Glas und 2 Euro für eine 0,4l alkoholfreie Limo (Vita Cola, Fanta, etc.) im angenehmen Rahmen.

Somit ist der Elstertal-Saloon auf alle Fälle eine Empfehlung für Steak- und Westernfreunde. http://www.elstertal-saloon.de

Hinweis: Ich bekomme hierfür kein Geld und keine Gegenleistungen, dieser Beitrag ist nur entstanden, weil es mir dort gefallen und vor allem geschmeckt hat.

“WAS?” schrie er da.

13. April 2013 - Kategorie: Streets of Curiosity

Ich leite heute mal eine neue Rubrik auf wandpapier.de ein, welche sich mit dem Straßenverkehr, seinen Teilnehmern und so manchen Kuriositäten befasst. Diese Rubrik nenn ich kurzerhand Streets of Curiosity. Es gäbe schon einiges zu erzählen, was ich bisher so erlebt habe. Aber das werde ich jetzt nicht tun. Nein, ich werde immer mal so aktuelle Sachen auftischen, die ich gesehen habe, wenn möglich sogar bebildert, die ich gesehen habe, über die ich mich wundere oder aufrege. Ihr könnt das hier zum Zeitvertreib lesen und gern abnicken, wenn es euch genauso erging oder ihr Ähnliches erlebt habt. Oder ihr diskutiert darüber, hier oder woanders oder, ja, sogar offline. Oder ihr ignoriert es einfach.

Kommen wir gleich zum ersten Teil. Ich hatte heut mal wieder einen älteren Fahrer (frische 70-80 Jahre jung) in seinem französischem Kleinwagen mit verchromter Raute hinter mir. Dieser blendete mich und wahrscheinlich auch andere Verkehrsteilnehmer mit permanentem Fernlicht. An der nächsten roten Ampel versuchte ich ihm erst einmal zu sagen, dass sein Fernlicht an sei. Darauf hin bekam ich ein schreiendes “WAS?” entgegengeworfen. In dem Moment wurde mir klar, dass er tagsüber nicht nur schlecht durch seine dicke Brille gesehen hat, sondern scheinbar auch schlecht hört. Seine Frau rief ihm im selben Moment auch irgendwas in sein anderes Ohr, sie saß direkt neben ihm. Nach einem zweiten und einem dritten Versuch mich lautstark mitzuteilen, hat er es endlich akustisch verstanden gehabt. Der vor ihm Stehende hat es ihm sicherlich gedankt.

An diesem Punkt und bei vielen anderen kommenden sicherlich auch stellt sich mir die Frage, ob denn eine Tauglichkeitsuntersuchung für ältere Verkehrsteilnehmer nicht doch verpflichtend sein sollte? Zumindest bin ich der Meinung, dass man ab 60 oder 65 so etwas ja machen könnte. Ich selbst würde mich einer solchen Untersuchung, egal ob freiwillig oder aus Pflicht, sicherlich unterziehen, wenn ich so alt wäre. Schon aus dem einfachen Grund, damit ich andere nicht gefährde, weil ich es selbst nicht mehr merken würde.