übrig bleibt die Angst

Keine Liebe mehr zu spüren,
dem Lauf der Dinge zuzusehen.

Das ist was mir übrig bleibt.

Von ihr zu träumen,
nicht in ihrer Nähe zu sein,
sie nicht küssen zu dürfen,
sie nicht berühren zu können.

Das ist was mir übrig bleibt.

Keine Ahnung zu haben,
was wirklich in mir vorgeht.

So ist’s bei jedem.

Dass ich trotz Gesellschaft alleine bin?
Das weiss niemand.

Was bleibt da noch übrig?
Wenn ich nicht mehr wär?

Nicht viel, genauso ruhig wie immer…
Aber eines bleibt bestimmt.

Die Angst.

Die Angst, allein und ungeliebt zu bleiben,
das niemand bemerkt, dass es mich gibt,
den Schrecken meines Lebens zu ertragen,
und mit anzusehen, was mich umbringt,
wer mich umbringt, wie’s mich umbringt.

Ganz langsam…

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