Das alte Notebook auf Vordermann bringen Part 2

So, MiniPCI-Wlan hab ich mich umgeschaut und es scheint da einige zu geben. Im Endeffekt hab ich mich für eine Intel 2915 entschieden. MiniPCI, Intels gute Treiberunterstützung mit vielen Einstellungsmöglichkeiten trotz Auslaufmodell, WPA, WPA2, 802.11abg, Centrino-Technik und der unschlagbare Preis. Da das Notebook keinerlei Vorbereitung für Wlan hat, muss ich das auch selbst machen. Ging also los, das heute die beiden Antennen in der Post waren. Die Intel 2915 kam schon vorgestern. Alles zusammen hat um die 15 Euro gekostet, mit Versand ;) Also fast schon so günstig wie USB-Stick.

Hier nochmal das Notebook vor der mittelgroßen OP:

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Windows XP Pro Deutsch für 37 Euro

Nicht neu, aber eben legal. Bei pcgratis.de gibt es noch für drei Tage Windows XP Professional originalverpackt von Dell mit SP1 für 29,90 Euro. Dazu kommen noch 7 Euro Versand. Leider ist dieses XP auf Englisch, dazu folgendes. Ihr installiert es ganz normal. Besorgt euch das XP Service Pack 3 auf Englisch von hier. Und installiert auch dieses. Nun habt ihr XP SP3 English auf eurem Rechner. Wie also auf Deutsch ändern. Normalerweise ist das ja nicht vorgesehen gewesen bei XP, wenn die Original-Installation eine andere Sprache hatte. Aber, MicroSoft sei Dank, für XP Pro gab es mal ein Multilingual User Interface (kurz MUI). Dieses konnte man ab SP 2 installieren. Nun haben wir ja schon SP3 drauf. Und auch dafür gibt es hier ein MUI-Update. Dieses installiert solltet ihr eine Deutsche Oberfläche bekommen.

Ich weise darauf hin, dass das von mir nur Überlegungen sind, die ich nicht getestet habe und ich auch nicht garantieren kann, dass es wirklich so einfach klappt!
Ich arbeite ja nur mit Windows Vista Home Premium und XP Home (altes Notebook).

Ungewollte Anrufe

Las ich doch gerade im PrimusBoard in einem Thread über Unerwünschte Callcenteranrufe. Sicherlich kann man die meisten abwimmeln. Nervig sind nur immer die Anrufe, bei denen auf der anderen Seite niemand ist. Da war man nicht schnell genug für den Verteiler im Callcenter, die da scheinbar von mehreren Angerufenen den auswählen, der als erster ran geht. Der Rest bekommt eine stumme Gegenseite zu hören.

Aber was ich schreiben wollte war was sich andere so einfallen lassen, falls doch mal jemand dran ist.

Also wenn jemand dran ist, wäre das ja super.
Dann kann ICH dem immer etwas erzählen. Zum Beispiel, was am Wochenende los war, welche Wörter meine Tochter schon sprechen kann, was es zum Mittag gibt. Man kann sich auch erkundigen, was man bei eitrigen Auslauf an den Beinen machen soll, oder was gegen die vielen Schaben im Kühlschrank hilft… Auch hilft es, wenn ich denen immer versuche eine Versicherung aufzuschwatzen…usw. Die legen dann schon auf… Ganz sicher…

Oder sowas hier, schön dass es Wörter mit mehreren Bedeutungen gibt.

Mich nerven solche Anrufe auch. Meist antworte ich dann irgendwas blödes, da geben die auch schnell auf. Z.B. bietet man mir öfter eine Wirtschaftsberatung an, dann sage ich einfach: “Ich habe aber keine Wirtschaft” und lege auf. Oder bei den “Wir möchten Sie entschädigen, weil Sie nicht gewonnen haben.” – da ist meine Antwort immer: “Ich denke gar nicht daran, Sie zu entschädigen.” Lege ich wortlos auf, klingelts die nächsten Stunden noch fünfmal, aber mit so einer doofen Antwort sind die Leute scheint´s bedient, dann ist Ruh im Karton ….

Und manchmal müssen die Callcenter-Agenten auch ein wenig einstecken können:

Also, ich habe da gute Erfahrungen mit meiner Bootsmann-Pfeife gemacht. Hat ‘nen ziemlich fiesen Ton, das Teil. Fliegt dem im Callcenter garantiert der Stöpsel aus dem Ohr.  Einmal habe ich dann versucht, einem Callcenter- Heini eine Versicherung aufzuquatschen. Hat recht schnell entnervt aufgelegt

Und für alle die trotzdem nicht in Ruhe gelassen werden gibt es noch das GegenScript mit Fragen für Euch von Martijn Engelbregt. Unter anderem in englisch, deutsch, holländisch, französisch, ungarisch und einige mehr. Von ihm gibt es noch weitere schöne Sachen auf der Seite zu entdecken, auch wenn diese selbst nicht die schönste ist. Ich hab mir das Script gleich abgespeichert und werde es mal testen, falls mal wieder jemand anruft, der mir was aufschwatzen mag.

Viel Spass beim Telefonieren

ALDI und die Rücknahme (Part 2)

Wie ich euch letzte Woche bereits berichtete, hat sich heute nach fast genau einer Woche (wie angekündigt) der Gebietsleiter bei mir gemeldet und meinte es wäre eine Ausnahmesituation. Nachdem er das mit dem Hersteller abgeklärt hat könne er die Matratze, durch die Maria Rückenschmerzen bekam, auf Kulanz zurück nehmen. Na das ist doch wenigstens mal etwas. Die Matratze hat unseren Keller verlassen und wir unser Geld zurück. Danke Aldi.

Beim Fotografen

Die Situation kennt jeder. Es muss ein neuer Pass, Ausweis gemacht oder eine Bewerbung geschrieben werden. Dazu ist oftmals ein neues Passbild notwendig, die letzten sind schon ‘ne ganze Weile her, um nicht zu sagen kein bisschen aktuell. Also geht man zum Fotografen und lässt sich welche machen. Wie lange dauert das denn? Hm, normalerweise so drei bis vier Tage. Wie? Ja oder man nutzt die andere Variante in fünf Minuten.
Da meist am nächsten Tag das Bild da sein muss, wird es meist die schnelle Variante. Den qualitativen Mangel der schnellen Variante hab ich nun beim Einscannen des Passbildes enddeckt, aber schon befürchtet. Sollte bei mir auch schnell gehen, daher hab ich nicht die langsame Variante genutzt. Das nächste mal aber sicher, oder einen anderen Fotografen. Hier nun meine kleine Erfahung damit und mein Fazit.
Preise? Bei uns liegen die bei 18 Euro für vier Passbilder in der schnellen Variante und bei 24,50 Euro für acht Passbilder in der langsamen Variante. Leider haben wir hier nur einen Fotografen im Stadtteil, sonst hätt ich sicher einen anderen genutzt.
Qualität? Ich finde das Bild zu hell und der nachträglich eingefügte Hintergrund garnicht zu einem Passbild passt. So im Nachhinein. Darüberhinaus zeigten sich Treppchen und Artefakte nach dem Scannen, die vorher nicht auffielen. Aber bei 600 dpi Scan-Auflösung sieht man schon eher, ob das weichgezeichnete Vierecke oder wirklich Rundungen sind. Und digital ist nunmal nicht analog, da gibt’s ab einem bestimmten Bereich nunmal Vierecke. Und dem kleinen Fotodrucker traute ich auch nicht so recht, der war kleiner als ein Schuhkarton.
Nachbearbeitung? Wenn digital, dann bitte schön am Rechner mit mehr Zeit als ‘ner Minute. Hab gesehen, dass meine Bilder an einem kleinen Terminal (nicht PC) von der Speicherkarte des Fotografen eingelesen und nachbearbeitet wurden, dessen Display sicherlich nicht größer als sieben Zoll war. Also wirklich klein. Und das hat doch nichts mit Nachbearbeitung zu tun.

Mein Fazit dieses kleinen Fotografenausrutschers: man sollte ruhig die fünf Euro mehr ausgeben und ein paar Tage warten, wenn man die Zeit und das Geld hat. Andererseits muss man sich mit der weniger guten Qualität zufrieden geben.