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Altpapier-Wegbring-Erfahrungen in Leipzig

8. Februar 2014 - Kategorie: Allgemein, Kostenlos

Alle zwei bis drei Monate ist es bei mir soweit, dann gehe ich Altpapier wegbringen. Man kann heute wieder, ähnlich wie früher schon, alles Mögliche zum Wertstoffhandel bringen. Kleider, Schuhe, verschiedenste Metalle, sogar Schrott und natürlich das klassische Altpapier. Was da inzwischen so bei uns im Briefkasten landet, ist nicht ohne.

Das sind an einem Wochenende etwa 300 bis 500 Gramm Papier, je nachdem wie stark geworben wird. Klingt erst einmal wenig, aber dazu kommt noch das Papier, welches die Woche über neben den Briefen im weißen Kasten landet. So sammeln sich im Laufe der Zeit etliche Kilos an. Ist man nun noch Empfänger kostenfreier Exemplare von irgendwelchen Zeitschriften oder gar von Katalogen einschlägiger Versandhäuser, kommen in einer Woche schnell ein bis zwei Kilogramm zusammen. Manchmal hat man nach dem Einkauf im Elektronikfachgeschäft oder der Apotheke auch noch einen Flyer oder ein Heft in der Tüte. Das landet dann auch mit im Altpapier.

Ob sich so was lohnt? (more…)

Seriellen Port unter Debian simulieren

3. Oktober 2013 - Kategorie: Ausbildung, Hardware, Linux

Zurzeit arbeite ich an einem Schulprojekt zum Auslesen eines Messgerätes über den seriellen Port eines Rechners unter Windows per Java. Da ich selbst aber kein Windows mehr nutze und mein Notebook auch keinen seriellen Anschluss besitzt, muss ich mir unter Debian etwas einfallen lassen, damit ich diesen simulieren kann. Die Anforderung lag nun für mich darin unter Debian/Crunchbang auf /dev/ttyS0 (unter Windows ist das COM1) zuzugreifen und von diesem Gerät aus etwas für das Projekt auszulesen. Hier beschreibe ich kurz wie ich es mittels socat gelöst habe.
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DPD-Fail

2. September 2013 - Kategorie: Allgemein, Meine Meinung

Schon eine Weile her, aber ich schreib es trotzdem noch. Lag die ganze Zeit in den Entwürfen. Links seht ihr einen Paketschein von DPD. Merkt ihn euch.

Letztes Jahr haben wir Hochzeit gefeiert. Dieses Jahr im April haben wir dann aus einer ganzen Menge von Bildern ein Fotobuch drucken lassen. Dieses wurde vom DPD geliefert. Schnell? Ja. Gut? Definitiv nein. Das Päckchen mit dem Fotobuch wurde nicht abgegeben, obwohl meine Frau, meine Schwägerin und mein Sohn daheim waren. Einer von den Dreien hätte die Klingel sicherlich gehört, die ist wirklich nicht leise. Die Klingel hört man sogar auf dem Balkon.

Wenn das Päckchen nicht abgegeben wurde, bekommt man einen Schein auf dem steht, was mit damit nun passiert. Das wäre eben jener links gewesen!

Auf dem Paket stand eindeutig und groß “Nicht knicken!”. Kurz bevor meine Schwägerin zu sich nach Hause gehen wollte kam ich nach Hause an. Post war schon da, daher guckte ich nicht nochmal in den Brieflkasten. Aber als ich vor unserer Wohnungstür ankam merkte ich, dass irgendwas mit der Fussmatte nicht stimmte. Voll schief und gewölbt. Ja, genau. Da war das bestellte Fotobuch in einem Päckchen untergebracht und lag unter der Fussmatte. Unter der Fussmatte!!! Ein Päckchen. *kopfschüttel*

War wohl niemand da. Oh, doch. Alle drei waren noch da und saßen auf dem Sofa. Und niemand hat geklingelt. Auf der einen Seite haben wir uns über das Fotobuch gefreut, aber auf der anderen Seite war es schon komisch zu wissen, dass sowas unter der Fussmatte abgelegt wird ohne zu klingeln.

Später am Tag wollten wir wegfahren, da schaute ich nochmal in den Briefkasten. Und siehe da. Es lag tatsächlich die Benachrichtigung im Briefkasten, dass doch das Päckchen “unter dem Fußabtreter” abgegeben wurde. Da war ich vielleicht sauer. Und hatte gerade ein gut zerrüttetes Bild vom DPD. Schade.

HDD-Benchmark für die bash, selbstgeschrieben

10. Juni 2013 - Kategorie: Linux, Technik

Auf Basis des Festplatten-Geschwindigkeitstests bei den Ubuntuusers.de habe ich ein Script geschrieben, welches das Testen der Schreibgeschwindigkeit vereinfacht. Grundlage ist dabei folgender Code

dd if=/dev/zero of=tempfile bs=1M count=1024 conv=fdatasync,notrunc

Es wird hierbei das Laufwerk getestet, wo man sich gerade befindet. Hier wird auch die Datei “tempfile” geschrieben. Achtet bitte darauf, dass vor dem Starten des Scriptes genügend Platz auf dem Datenträger vorhanden ist. Diese Datei hat in diesem Fall hier eine Größe von 1024 mal 1 MB. Es wird insgesamt 1024-mal komplett in diese Datei geschrieben. Man benötigt für diesen Durchlauf 1024 x 1024 x 1024 x 1024 Bytes Platz, also etwa 1,1 GB. Die Werte können durchaus angepasst werden. So kann man zum Beispiel für 256 MB die Werte bs=32M und count=8 angeben.

Die Schreibgeschwindigkeit per dd zu ‘messen’ ist natürlich auch abhängig von anderen Faktoren, wie Systemauslastung, Anwendungen, die ebenfalls auf die Platte zugreifen und natürlich das verwendete Dateisystem. Daher sollte man so einen Durchlauf mehrfach starten, damit man einen Durchschnittswert erhält, der repräsentativer als ein Einzelwert ist.

Das Ganze macht das von mir geschrieben bash-Script, wobei ihr beim Aufruf des Scriptes nur die gewünschte Menge an Daten angeben werden braucht. Es werden dabei Dateigrößen von 1, 2, 4, 8 und 16 MB durchgetestet und die Anzahl entsprechend angepasst.

Gibt man also hddbench.sh 1024 an, so werden im ersten Teil fünf Durchläufe mit 1 MB großen Dateien gemacht, und zwar 1024 mal. Im zweiten Teil 512 mal 2MB große Dateien. Und so weiter. Das heißt, es laufen für eine Dateigröße immer 25 dd-Aufrufe ab. Es werden im Laufe des Scriptes alle Geschwindigkeiten zusammengerechnet und durch die Anzahl der Durchläufe geteilt. Et voilà. Ein relativ repräsentatives Ergebnis. Zwischendrin noch ein paar Echos, damit das Ganze etwas ansehnlicher ist. (more…)

Steak-Empfehlung: Elstertal-Saloon

30. April 2013 - Kategorie: Food, Meine Meinung, unterwegs

Den Elstertal-Saloon würde man wahrscheinlich als Kleingartenvereinskneipe ansehen. Doch so einfach ist es nicht. Er liegt zwar mitten in der Kleingartenanlage Elstertal, aber nicht nur wegen des Bieres nach Gartenfeierabend sollte man da hingehen.
Es ist vielmehr das Flair, was von diesem kleinen Saloon ausgeht. Draußen Biergarten mit Pony-Reiten, Hufeisenwerfen, Goldwaschteich und dem John-Wayne-Pappaufsteller. Für Kinder findet sich Spielzeug vor Ort.
Im Inneren des Saloons denkt man sich auch erst einmal: Oh, gemütlich. Schön eingerichtet mit Stühlen und Tischen aus Baumstammteilen, sehr rustikal. Über einigen Tischen sind Planwagenplanen gespannt. An vielen Stellen Wildweststyle. Platz bietet der Elstertal-Saloon optisch für 40 bis 50 Personen. Wie viele in den Tanzsaal nebenan passen, weiß ich nicht.

Die Bedienung war immer freundlich und sehr nett. Die meisten ein- und ausgehenden Gäste kennen sich wahrscheinlich aufgrund der Gartenanlage, daher ist man erst mal etwas verwundert, warum sich alle duzen, inklusive des Kochs. Neben dem Essen veranstaltet der Saloon auch noch Tanzabende, Livemusik oder Freilicht-Veranstaltungen (z.B. wegen Fußball).

Kommen wir zum Essen. Da sollte man auf das setzen, was dem Stil des Saloons entspricht. Wir hatten Salat als Vorspeise. Klassisch mit viel Gemüse und gebratenen Putenstreifen. Simple aber lecker, vor allem weil die Streifen warm waren. Als Nachtisch hatten wir einfaches Eis. War in Ordnung, man merkte, dass es hier einfach gehalten wird. Nun aber zur, aus unserer Sicht empfehlenswerten Seite des Elstertal-Saloons, der Hauptspeise. Das Schnitzel meiner Frau war gut. Pommes waren gut. Aber das Steak, welches ich bestellt hatte, war ein Traum. Es gibt nur drei Arten des Rumpsteaks zur Auswahl. Man kann aber fünf (!) Varianten der Garstufe wählen von blutig bis durchgebraten. Ich wählte halbrosa. Als es in der gusseisernen Pfanne an den Tisch gebracht wurde, war ich erst skeptisch. Als Beilage gab es verdammt leckere Kartoffelecken, Meerrettich, Kräuterbutter und selbst gemachte knusprige Zwiebelringe. Vergesst die Dinger von Burgerking, die hier im Saloon sind viel besser. Nun aber zum Steak. Das war perfekter als perfekt. Ober- und Unterseite scharf angebraten, schön dunkelgoldbraun. Innen war es so was von halbrosa, man kann sagen der Koch ist Spezialist im Steakbraten. Und das Fleisch war wunderbar zart. Flach mit der Gabel auf das Steak gedrückt und überall floss es aus ihm raus. So was von ein saftiges Steak. Ich sage euch, das hat sich allein wegen des Steaks gelohnt, bei schlechtem Wetter dort essen zu gehen.

Preislich steht der Elstertal-Saloon recht gut da. 7,90 Euro für das Schnitzel mit Spiegelei, Pommes und Salatbeilage. Das oben beschriebene Rumpsteak kostete 12,90 Euro. Die Getränke liegen mit 2,60 Euro für 0,5l Bier im Glas und 2 Euro für eine 0,4l alkoholfreie Limo (Vita Cola, Fanta, etc.) im angenehmen Rahmen.

Somit ist der Elstertal-Saloon auf alle Fälle eine Empfehlung für Steak- und Westernfreunde. http://www.elstertal-saloon.de

Hinweis: Ich bekomme hierfür kein Geld und keine Gegenleistungen, dieser Beitrag ist nur entstanden, weil es mir dort gefallen und vor allem geschmeckt hat.

“WAS?” schrie er da.

13. April 2013 - Kategorie: Streets of Curiosity

Ich leite heute mal eine neue Rubrik auf wandpapier.de ein, welche sich mit dem Straßenverkehr, seinen Teilnehmern und so manchen Kuriositäten befasst. Diese Rubrik nenn ich kurzerhand Streets of Curiosity. Es gäbe schon einiges zu erzählen, was ich bisher so erlebt habe. Aber das werde ich jetzt nicht tun. Nein, ich werde immer mal so aktuelle Sachen auftischen, die ich gesehen habe, wenn möglich sogar bebildert, die ich gesehen habe, über die ich mich wundere oder aufrege. Ihr könnt das hier zum Zeitvertreib lesen und gern abnicken, wenn es euch genauso erging oder ihr Ähnliches erlebt habt. Oder ihr diskutiert darüber, hier oder woanders oder, ja, sogar offline. Oder ihr ignoriert es einfach.

Kommen wir gleich zum ersten Teil. Ich hatte heut mal wieder einen älteren Fahrer (frische 70-80 Jahre jung) in seinem französischem Kleinwagen mit verchromter Raute hinter mir. Dieser blendete mich und wahrscheinlich auch andere Verkehrsteilnehmer mit permanentem Fernlicht. An der nächsten roten Ampel versuchte ich ihm erst einmal zu sagen, dass sein Fernlicht an sei. Darauf hin bekam ich ein schreiendes “WAS?” entgegengeworfen. In dem Moment wurde mir klar, dass er tagsüber nicht nur schlecht durch seine dicke Brille gesehen hat, sondern scheinbar auch schlecht hört. Seine Frau rief ihm im selben Moment auch irgendwas in sein anderes Ohr, sie saß direkt neben ihm. Nach einem zweiten und einem dritten Versuch mich lautstark mitzuteilen, hat er es endlich akustisch verstanden gehabt. Der vor ihm Stehende hat es ihm sicherlich gedankt.

An diesem Punkt und bei vielen anderen kommenden sicherlich auch stellt sich mir die Frage, ob denn eine Tauglichkeitsuntersuchung für ältere Verkehrsteilnehmer nicht doch verpflichtend sein sollte? Zumindest bin ich der Meinung, dass man ab 60 oder 65 so etwas ja machen könnte. Ich selbst würde mich einer solchen Untersuchung, egal ob freiwillig oder aus Pflicht, sicherlich unterziehen, wenn ich so alt wäre. Schon aus dem einfachen Grund, damit ich andere nicht gefährde, weil ich es selbst nicht mehr merken würde.

Ändern der Hintergrundbeleuchtung des Displays unter CrunchBang (Debian)

12. März 2013 - Kategorie: Allgemein, Linux

Bei manchen Notebooks kann es unter CrunchBang (und sicher auch anderen Distributionen) vorkommen, dass sich die Hintergrundbeleuchtung per Shortkey des Displays nicht instant ändern lässt. So auch in meinem Fall mit meinem Toshiba Satellite L300. Lange hab ich gesucht und bin nun nach einigen Versuchen sozusagen erfolgreich gewesen. Mein Display lässt sich nun in der Helligkeit verstellen. Und ich zeig euch heute das bei mir funktionierende Workaround unter CrunchBang Waldorf. Das Ganze habe ich nun natürlich auf das Wesentlichste gekürzt. 
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Das LED-Leuchtmittel hält Einzug

6. Februar 2013 - Kategorie: Allgemein, Technik

Leider ist es noch recht kostenintensiv, aber LED-Leuchtmittel werden langsam günstiger. In unserer Wohnung sind von 15 Leuchtmitteln (Glühlampen und Energiesparlampen) bereits sieben durch LED-Leuchtmittel ersetzt worden. Kostenpunkt bisher 61 Euro. Am Ende dieses Posts mache ich eine sachte Hochrechnung was an Ersparnis bei uns zusammen kommen könnte. Subjektiv gesehen sind die LED-Leuchtmittel genau so hell wie die vollständig erhellten Energiesparlampen und teilweise sogar heller. Vorteile von LED- gegenüber anderen Leuchtmitteln für mich beziehungsweise uns sind

  • der geringere Stromverbrauch,
  • schnelleres vollständiges Aufleuchten gegenüber Energiesparlampen
  • kein Quecksilber
  • geringere Wärmeentwicklung
  • kein Glas mehr
  • Lebensdauer von 25000 Stunden gegenüber Glühlampen und Energiesparlampen mit 1000 Stunden

Mal sehen, ob die Lebensdauer erreicht wird oder auch nach wenigen Monaten die LEDs den Geist aufgeben.

Einziger Nachteil bisher sind die Lampengeäuse, welche kein Licht hinter die Sockel lassen. So sind die leuchten normale hängende Glühlampen auch oberhalb ihrer selbst aus. Die LED-Leuchtmittel nicht, da ist es oberhalb der Lampe dunkler. Aber das viel mir bisher nur bei den Spots mit GU10-Sockel auf. Bei leuchtmitteln mit E27-Sockel fällt es kaum auf.

Hier nun das Spreadsheet bei Googles Drive mit den theoretischen Ersparnissen im aktuellen Stadium. Die darin angegebenen Leistungswerte entsprechen den Aufdrucken auf den Leuchtmitteln selbst und entsprechen sicher nur grob realen Werten. Die Zeiten für die jeweilige Lampennutzungsdauer sind auch eher grob geschätzt als genau gemessen. So zeigt sich zum aktuellen Zeitpunkt (2013-02-06) eine  recht gut, dass sich ein Wechsel lohnen könnte. Es sind aktuell etwa 75 Cent, die wir in einer woche allein bei der Beleuchtung sparen könnte. Das entspricht etwa 39 Euro im jahr. Was allein für Licht nicht zu verachten wäre.

Aber die Richtung, in welche man sich mit dem Wechsel seiner Leuchtmittel bewegt, wird hoffentlich ersichtlich. Noch existiert ein recht hoher Einstiegspreis. Aber wenn die Leuchtmittel etwa zwei Jahre funktionieren, was bei unseren bisherigen Energiesparlampen nicht immer der Fall war, dann sollten sich die LEDs amortisiert haben. Das heisst, ab diesem Zeitpunkt sind durch die Ersparnis beim Stromverbrauch die Anschaffungskosten gedeckt. Natürlich hat man die ganze Zeit bereits was für die Umwelt getan. Und das beruhigt das eigene Gewissen ungemein.

Ich hoffe ich bin nicht der Einzige, der die ‘neue’ Technik nutzt oder nutzen will, sondern vielleicht den ein oder anderen dazu ermutigt habe über LED-Technik nachzudenken oder sogar zu nutzen.

Card-Reader unter CrunchBang bzw. Debian

29. Januar 2013 - Kategorie: Linux

Linux hält immer mehr Einzug bei mir. Hab ich nun schon seit einigen Wochen kein Windows mehr angerührt. Heute wollte ich die Speicherkarten unserer Kamera wechseln und vorher noch alle Bilder aufs NAS verschieben. Leider reagierte nichts auf das Einstecken der SD-Card in den integrierten Card-Reader. Über lsusb konnte ich den Hersteller, in diesem Fall Realtek, herausfinden. Das brachte mich aber irgendwie nicht weiter.

Nach einigem Suchen fand ich bei den Ubuntuforums diesen Thread, welcher auf SOLVED gesetzt wurde, also ein gelöstes Problem ist. Darin findet man eine einfache Lösung: das Hinzufügen des Moduls sm_ftl in der Datei /etc/modules. Dann noch Rechner neu starten, damit das Modul mit geladen wird und wenn dieser wieder benutzbar ist die Speicherkarte einstecken und schon wird diese erkannt und gemountet.

Nicht alles ist immer so schön einfach wie unter Windows, aber es gibt für vieles eine Lösung. Selbst unter Linux. Und das hält mich vorerst nicht davon ab von Linux wieder auf Windows zu wechseln.

Lüftersteuerung Toshiba Satellite L300 unter Linux

8. Januar 2013 - Kategorie: Allgemein, Linux

Ich bin seit einigen Tagen von Windows 7 auf CrunchBang 11 “Waldorf” umgestiegen, welches eine schlanke Openbox-Distribution auf Debian-Wheezy-Basis ist. Dazu schreib ich aber später noch einiges.

Als angehender ehemaliger Windows-Nutzer ist es nicht immer ganz einfach mit der Einrichtung der Umgebung unter Linux, damit alles rund läuft. So störte es mich immer wieder, dass der Lüfter – sobald er mal anlief – auf vollen Touren lief ohne wieder zu stoppen. Die CPU-Kerne haben Temperaturen von unter 30 Grad Celsius erreicht. Was zwar ganz nett war, aber die Lautstärke war unerträglich.

Unter Windows installiert man einfach mal einen Treiber und schiebt irgendwelche Regler hin und her. Und unter Linux? Nicht ganz so einfach. Aber in meinem Fall, nach stundenlanger Suche und herum probieren, war es dann doch ein leichtes dem Lärmmacher den Garaus zu machen.

In der Datei /etc/default/grub findet sich bei mir folgender Eintrag:

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash acpi_backlight=vendor"

Dieser wird geändert in

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash acpi_backlight=vendor acpi_osi=\"Linux\""

Dabei muss man Wert darauf legen, dass Linux in escapeten Anführungszeichen steht. In vielen Anleitungen steht dies nämlich so nicht drin. Ohne es zu escapen lief der Lüfter mit voller Drehzahl.

Nun nurnoch Grub mit sudo update-grub updaten und beim nächsten Neustart wird die Änderung beachtet.

 

[ via us.generation-nt.com ]

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